Wissenschaft und Bildung 1950 bis 2000

Hochschule für Musik und Theater in Rostock, Richtfest 1998 Hochschule für Musik und Theater in Rostock, Richtfest 1998

Landesregion Mecklenburg

Fachschulen in Wismar, Heiligendamm, Rostock und Wustrow werden technisch profiliert. Die Universität Rostock erhält eine Schiffbautechnische Fakultät. Pädagogische Hochschulen in Schwerin, Güstrow und Neubrandenburg bilden Lehrer für Polytechnische und Erweiterte Oberschulen aus (Polytechnische Oberschule (POS)).

Ab 1990 werden Bildung und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern neu geordnet. Die Schulstruktur wird mehrfach geändert. Die Pädagogien schließen. Güstrow, Schwerin und Neubrandenburg erhalten neue Hochschulen. Die Beschäftigtenzahl an Hochschulen sinkt bis 1992 von 141.000 auf 25.000.

Eine herausragende Leistung ist die Kombination von Sanierung und Neubau des Katharinenstifts in Rostock für die Hochschule für Musik und Theater.

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Ho Chi Minh 1957 im Friedrich-Loeffler-Institut, Forschungsanstalt für Tierseuchen auf der Insel Riems Ho Chi Minh 1957 im Friedrich-Loeffler-Institut, Forschungsanstalt für Tierseuchen auf der Insel Riems

Landesregion Vorpommern

Die Umwandlung der Medizinischen Fakultät in eine Militärmedizinische Akademie wird 1955 durch einen Studentenstreik verhindert. Es entsteht eine Militärmedizinische Sektion der Nationalen Volksarmee (NVA). Sie wird 1989 aufgelöst und in ein privates Klinikum überführt.

Bis 1975 werden im Institut für Lehrerbildung Putbus Pädagogen ausgebildet.

1954 wird ein Zeiss-Kleinplanetarium für die navigatorische Ausbildung der Seestreitkräfte in Stralsund errichtet. 1960 erhält die Stadt die Offiziershochschule der Volksmarine "Karl Liebknecht". Sie besteht bis 1990.

Ab 1990 werden Bildung und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern neu geordnet. Die Schulstruktur wird mehrfach geändert. Die Pädagogien schließen. Die Beschäftigtenzahl an Hochschulen sinkt bis 1992 von 141 000 auf 25 000.

1991 entsteht die Fachhochschule Stralsund für Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft.

2010 in einer Urabstimmung votieren 49,9 Prozent für die Beibehaltung des Namens "Ernst-Moritz-Arndt-Universität". 43,4 Prozent lehnen ihn ab. Im Akademischen Senat der Universität stimmen 22 für die Beibehaltung und 14 dagegen.

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