• Thema: Politik
Grenzöffnung in Dömitz im November 1989 Grenzöffnung in Dömitz im November 1989

Politik

Mit der Unterwerfung der slawischen Stämme und der Ausbildung fürstlicher Territorial­herrschaften um 1200 beginnt eine Machtrivalität. Hansestädte, niederer Adel und Geistlichkeit ringen mit den Fürsten um Einfluss. Reformation, Dreißigjähriger Krieg (1618–1648) und das Ende der Hanse stärken den grundbesitzenden Adel. Das lässt 1523 die Landständische Union entstehen und wird 1755 im Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich fixiert. Dieses Machtverhältnis besteht bis 1918.

Die Demokratie in den Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz wird 1933 durch die Diktatur eines Reichsstatthalters vernichtet. Er schließt beide Länder zusammen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 tritt infolge der Besatzung durch die Rote Armee die SED bis 1989 die politische Herrschaft an. Mit der friedlichen Revolution entsteht 1990 das Land Mecklenburg-Vorpommern, und ein demokratisch gewählter Landtag bildet die Regierungen.

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