Bauer bei der Getreideernte im Mittelalter Bauer bei der Getreideernte im Mittelalter

Landwirtschaft 1200 bis 1500

Nach der Rodung von Wäldern und der Anlegung von Feldern durch die eingewanderten Bauern entstehen Dörfer nach deutscher Hufenordnung.

Nach Mecklenburg erfolgt die Einwanderung v.a. aus Niedersachsen, Westfalen und niederrheinisch-flandrischen Gebieten, nach Pommern v.a. aus Brandenburg, dem Erzstift Magdeburg und Obersachsen. 

Als Neuerung bringen die Einwandernden den Karren- oder Bodenwendepflug mit, der in Verbindung mit einem Eisenschar effektiver ist. Die Hufe als bäuerliche Hofform besteht aus Haus, Hof und Garten, dem Acker und einem Anteil am Gemeindeland – der Allmende. Die Dreifelderwirtschaft wird weiter entwickelt und extensive Viehwirtschaft mit Stallhaltung betrieben.

Pommern und Mecklenburg

im Spiegel der Zeit
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