Jan van Huysum, Aaft

1743, Kopperstich, 47 cm hoch

Siet 1716 kennt Herzog Christian Ludwig all den Stillläbenmaler ut Amsterdam. Väle Johren will hei ‘n Bild vun em köpen, hett oewer kein Glück. 1738 bestellt hei denn twei lüttere Tafeln bi em. Wat dorup tau seihn sien sall, seggt hei em genau. Oewer ok mit dissen Versäuk kümmt dat nich tau‘n Klappen. Hei versöcht allens: schrifft ümständliche Breifen, schickt em ‘n Stück Pökelfleesch vun‘ Wildschwien, oewer van Huysum kann nich fixer malen.

De diplomatisch‘ Verträder vun Mäkelborg, de in Den Haag sitt, schickt sogor einen Middelsmann in de Warkstäd vun van Huysum. Oewer de Maler gifft tau bedenken, dat hei den in Französ‘sch upsett‘ten Breif vun den Herzog ierst oewersetten laten möt. Mit disse Uträd gewinnt hei noch wedder ‘n beten Tied. Väle Johren schrifft van Huysum de Biller warden „nu bald“ fardig sien. An‘t Enn hüüren sei tau de letzten Biller, de hei malt, bevör hei 1749 dod blifft.

vörwards

Text: G. S.

Dit Utstellungsstück hüürt tau:

Mäkelborg bet 1945

Dat Originalutstellungsstück finnst du hier:

Staatliches Museum Schwerin

Staatliches Museum Schwerin

Alter Garten 3
19055 Schwerin

www.museum-schwerin.de