Pommern und Mecklenburg im Spiegel der Zeit
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Aufhebung des selbständigen Stifts Ratzeburg 1648 und Anschluss an Mecklenburg-Güstrow
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hansestadt
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Schwerin für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hansestadt, gemeinsamer Besitz der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Güstrow
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Güstrow für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Nach Lübeck zeitweise die wichtigste Hansestadt südlich der Ostsee
Hansestadt, seit 1456 Universitätsstandort
Hansestadt, im 14. und 15. Jahrhundert eng mit Stralsund, Greifswald und Anklam verbündet
1295 bis 1625 Residenz der Wolgaster Linie des Greifenhauses
Hansestadt, im 14. und 15. Jahrhundert eng mit Stralsund, Greifswald und Demmin verbündet
Hansestadt und Residenz der pommerschen Herzöge
Hansestadt
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Fürstentum Ratzeburg mit der Domhalbinsel der Stadt Ratzeburg nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Mecklenburg-Strelitz
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
1648 bis 1903 mit dem Amt Neukloster schwedischer Besitz
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafen- und Universitätsstadt
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Güstrow
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
Universitätsstadt
nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz, Garnisonsstadt
infolge des Dreißigjährigen Krieges bis 1713 schwedischer Besitz, 1720 an Preußen
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Brandenburg-Preußen
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Fürstentum Ratzeburg mit der Domhalbinsel der Stadt Ratzeburg ist Exklave von Mecklenburg-Strelitz
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hafenstadt, 1648 bis 1903 mit dem Amt Neukloster schwedischer Besitz
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafenstadt, größte Landstadt und im Besitz des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen, größte Stadt in Mecklenburg-Strelitz
(Strelitz) Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
Universitätsstadt
nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
infolge des Dreißigjährigen Krieges bis 1713 schwedischer Besitz
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Brandenburg-Preußen
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Fürstentum Ratzeburg mit der Domhalbinsel der Stadt Ratzeburg ist Exklave von Mecklenburg-Strelitz
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hafenstadt, seit 1648 mit dem Amt Neukloster schwedischer Besitz
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafen- und Universitätsstadt
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
ab 1733 Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
Universitätsstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg schwedischer Besitz
nach 1720 preußischer Besitz
nach 1720 preußischer Besitz
nach 1720 preußischer Besitz
Hafenstadt, nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Brandenburg-Preußen
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Fürstentum Ratzeburg mit der Domhalbinsel der Stadt Ratzeburg ist Exklave von Mecklenburg-Strelitz
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hafenstadt in schwedischem Besitz, aber seit 1803 an Mecklenburg-Schwerin verpfändet
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafen- und Universitätsstadt
Veranstaltungsort für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz
Hafenstadt, ab 1815 preußisch, wichtiges Verwaltungszentrum der Provinz Pommern
Universitätsstadt
preußische Garnisons- und Kreisstadt
preußische Kreisstadt
Hauptstadt der Provinz Pommern
preußische Hafenstadt
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kreisfreie Landeshauptstadt 1945 bis 1952, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt
kreisfreie Hafen- und Werftstadt
kreisfreie Hafen-, Werft- und Universitätsstadt, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt, größte Stadt in Mecklenburg und den drei Nordbezirken
kreisfreie Stadt, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt
kreisfreie Hafen- und Werftstadt
kreisfreie Universitätsstadt
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ab 1990 kreisfreie Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern
ab 1990 kreisfreie Hafen- und Universitätsstadt
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Slawische Besiedlung (1000)

Slawische Volksgruppen oder Stämme leben in kleineren Dorfgemeinschaften seit etwa 500 in Lebensräumen ohne klar definierte Grenzen in der Nachbarschaft von Fluchtburgen. In ihrem letzten unabhängigen Stadium des 12. Jahrhunderts gründen sie entlang der Ostseeküste frühstädtische Handelssiedlungen. Ihre Namen sind lautschriftlich durch christliche Einwanderer überliefert. Ortsnamen mit den Endungen auf "ow" und auf der Insel Rügen auf "vitz" sind slawischen Ursprungs.

Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Güstrow und Pommern

Mit der „Zweiten mecklenburgischen Hauptlandesteilung“ 1621 entstehen Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow. Beide Regenten tragen den Titel „Herzog zu Mecklenburg“. Justiz und Kirche werden gemeinsam verwaltet. Herzöge, Ritterschaft, die Stadt Rostock sowie die Vorderstädte Parchim und Neubrandenburg bilden die „Landständische Union“. Das Herzogtum Pommern stirbt nach vielfachen Landesteilungen 1637 dynastisch aus.

Neuaufteilung nach dem Westfälischen Frieden 1648

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges fallen die pommerschen Territorien an Schweden. Auch die mecklenburgischen Gebiete Wismar, Poel und das Amt Neukloster werden 1648 schwedisch.

Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz

Mit der „dritten mecklenburgischen Hauptlandesteilung“ 1701 wird Mecklenburg-Schwerin erheblich vergrößert und Mecklenburg-Strelitz erhält das Ratzeburger Land um Schönberg. Neustrelitz entsteht als planmäßig angelegte neue Hauptstadt. Die „Landständische Union“ bleibt erhalten und beschließt 1755 den „Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich“.

Schweden verliert pommersche Gebiete an Preußen

Nach dem Nordischen Krieg fallen die Regionen um Demmin, Anklam, Stettin, Wollin und die Insel Usedom an Preußen. Sie erhalten die Bezeichnung "Preußisch-Vorpommern". Östlich davon entsteht "Preußisch-Hinterpommern".

Nordostdeutschland nach dem Wiener Kongress

Die schwedischen Gebiete um Wismar und auch die Stadt selbst werden 1803 durch eine 100-jährige Verpachtung, auf deren Einlösung Schweden 1903 verzichtet, faktisch wieder mecklenburgisch. Nach der endgültigen Niederlage Napoleons erhält Preußen auf dem Wiender Kongress 1815 die restlichen schwedischen Gebiete an der südlichen Ostseeküste und bildet in der Provinz Pommern die Regierungsbezirke Stralsund und Stettin.

Mecklenburg-Vorpommern, Mecklenburg und die drei Nordbezirke der DDR

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird das Land Mecklenburg-Vorpommern gebildet (ab 1947 nur noch Mecklenburg), mit 20 Kreisen und fünf kreisfreien Städten. Alle Gebiete östlich der Oder fallen mit der Großstadt Stettin an Polen. 1952 entstehen in der DDR der von maritimer Industrie und Tourismus geprägte Bezirk Rostock an der Ostseeküste und die Agrar-Bezirke Schwerin und Neubrandenburg mit 29 Landkreisen. Hinzugekommen sind die brandenburgischen Kreise Perleberg, Templin und Prenzlau.

Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird 1990 Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland mit der Landeshauptstadt Schwerin als Sitz des Parlaments und der Regierung. Die drei zu DDR-Zeiten den Bezirken Schwerin und Neubrandenburg zugeordneten brandenburgischen Kreise Perleberg, Templin und Prenzlau gehen an das Land Brandenburg. Nach mehreren Kreisgebietsreformen entstehen 2012 sechs Landkreise und die beiden kreisfreien Städte Rostock und Schwerin.