Mannschaftshelm ("Pickelhaube"), wie er ab 1867 im mecklenburgischen Grenadier-Regiment Nr. 89 und im Füsilier-Regiment Nr. 90 getragen wurde

nach 1870, Leder und Messing, Höhe: 23,0 cm

Die stehenden Militärkontingente von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz werden im Herbst 1867 in den Verband der Preußischen Armee übernommen. Damit neigte sich die mecklenburgische Selbständigkeit in militärischen Fragen allmählich ihrem Ende zu. Die militärische Struktur eilt damit der „Reichseinigung von oben“, die 1871 vollzogen wird, voraus. Eine gewisse Eigenständigkeit blieb jedoch erhalten, nicht nur hinsichtlich von Uniformabzeichen, wie dem mecklenburgischen Wappen auf der Haube, und der Bezeichnung „Großherzoglich Mecklenburgisch“, sondern auch in Teilen der Militärjustiz. Die Stiftung Mecklenburg erwarb den Helm 1991 von einem privaten Lübecker Sammler.

Text: W. Ka./M. R.

Das Originalexponat finden Sie hier:

Stiftung Mecklenburg

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Schliemannstaße 2
19053 Schwerin (Eingang zur Ausstellung: Puschkinstraße)

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