Fotografien des Ateliers und Verlages A. Mencke & Co, Wandsbek bei Hamburg

Karton, um 1880, Breite: 50,0 cm

Nach dem Tod des Ateliergründers August Mencke (1822–1862) führt seine Witwe Albertine Mencke das Geschäft mit Geschick weiter. Durch sie und ihre Angestellten entstehen im späten 19. Jahrhundert in wenigen Jahren deutschlandweit ungezählte Fotografien von Schlössern und Herrenhäusern, aber auch von anderen markanten städtischen und ländlichen Gebäuden. Abzüge werden im Kontaktverfahren hergestellt und entsprechen den Formaten der Negative. Sie werden einzeln oder in Mappen verkauft. Mecklenburg scheint ein vorrangiges Zielgebiet der Aufnahmetätigkeit gewesen zu sein.

Die Stiftung Mecklenburg erwirbt zu Beginn der 2000er-Jahre ca. 250 Fotografien aus Privatbesitz. Sie sollen zuvor vom Dachboden eines mecklenburgischen Pfarrhauses geborgen worden sein. Die Abbildungen sind eine bedeutende Quelle zur Geschichte ländlicher Lebenswelten im späten 19. Jahrhundert. Neben der Stiftung Mecklenburg verfügt auch das Landeshauptarchiv Schwerin über größere Bestände an Fotografien von A. Mencke & Co.

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Text: C. RC./M. R./F. O.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Stiftung Mecklenburg

Stiftung Mecklenburg

Schliemannstaße 2
19053 Schwerin (Eingang zur Ausstellung: Puschkinstraße)

info@stiftungmecklenburg.de

www.stiftung-mecklenburg.de

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