Paul Holz: Moorlandschaft

1937, Rohrfeder in Schwarz auf hellgrauem Papier, 63,7 x 46,9 cm

Die Arbeit Moorlandschaft gibt einen Einblick in die karge, einsame Welt dieses Landstrichs: „Wie schwarzes Blei ruht das Moor, das Gott vergaß zu besuchen“ schrieb er unter eine Zeichnung mit einer ähnlichen Darstellung. Nur etwas Schilf wächst auf dem Boden des Moores, der rechts stehende Baum wirkt bereits wie abgestorben. Die Motive von Paul Holz erhalten in ihrer Einfachheit eine sinnbildhafte Bedeutung, sie stehen im Zusammenhang mit dem Göttlichen der Schöpfung, mit Leben und Tod.

Paul Holz ist einer der bedeutendsten Zeichner der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit 70 Blättern ist er im Schweriner Kupferstichkabinett umfangreich vertreten. Paul Holz verlässt die Region mit 31 Jahren, um in Breslau seine künstlerische Laufbahn als Zeichenlehrer aufzunehmen. Die Beziehung zu seiner ursprünglichen Heimat gibt der Künstler, der 1938 in Schleswig stirbt, jedoch nie auf. Mit Rohrfeder zeichnete er die Sumpfgebiete und Wälder seiner Heimat.

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Text: K. R.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Staatliches Museum Schwerin

Staatliches Museum Schwerin

Alter Garten 3
19055 Schwerin

www.museum-schwerin.de

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