Inschrifttafel Herzog Ulrichs von Mecklenburg auf die Vollendung des Kanals zwischen der Elbe, dem Schweriner See und Wismar

Solnhofer Kalkstein, 1578, Breite: 32 cm

Die von Arabesken gerahmte lateinische Inschrift betont, dass Herzog Ulrich 1578 den Kanal zum Nutzen der Bürger und auf eigene Kosten hat erbauen lassen. Sinn des Kanals sei es, die langwierige und gefährliche Passage durch den Öresund zu vermeiden. Der Schifffahrtsweg erfolgte nun von der Elbe über den Fluss Elde bis zur Ostsee bei Wismar. Mit dem Kanal soll insbesondere der Salzhandel der Saline Lüneburg mit dem Ostseeraum erleichtert und Mecklenburg in den Nord-Süd-Fernhandel eingeschaltet werden.

Doch erst 1580 können die Arbeiten teilweise abgeschlossen werden. 1593/94 wird die  durchgängige Schifffahrt auf der „Viechelnschen“ Fahrt eröffnet, um bald auf Grund von Schäden an den Schleusen wieder eingestellt zu werden. Erst Wallenstein versucht, diese später nach  ihm benannte  Wasserstraße erneut zu beleben.
Die verhältnismäßig kleine Tafel aus geätztem Solnhofer Stein spricht für die ursprüngliche Anbringung in einem Innenraum, möglicherweise im Güstrower Schloss Herzog Ulrichs. 

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Text: K. H.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Staatliches Museum Schwerin

Staatliches Museum Schwerin

Alter Garten 3
19055 Schwerin

www.museum-schwerin.de

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