Johann Friedrich Drake: Sockelrelief am Denkmal Fürst Wilhelm Maltes I. zu Putbus

1854 – 1859, Reproduktion als Gipsabguss,
Höhe: 116,5 cm

Fürstin Luise beauftragte nach dem Tod ihres Mannes 1854 den Berliner Bildhauer Johann Friedrich Drake mit einem Denkmal zu Ehren des Verstorbenen. Eines der vier Sockelreliefs zeigt Karl Friedrich Schinkel vor einem Plan des Jagdschlosses Granitz. Er hält einen Stift in der Hand, als beende er in diesem Moment seinen Entwurf für den Mittelturm.

Neben ihm steht links der Maler Carl Wilhelm Kolbe d.J. mit Palette und Pinseln als Zeichen seines Berufes. Rechts befindet sich der dänische Bildhauer Bertel Thorvaldsen mit Hammer und Meißel in der Hand. Die drei Figuren zeigen zum einen wichtige Künstler, die allesamt für den Fürsten zu Putbus auf Rügen tätig waren. Zum anderen sind sie bekannte zeitgenössische Stellvertreter der Trias aus Architektur, Malerei und Bildhauerei. Damit inszeniert das Sockelrelief Wilhelm Malte zu Putbus als einen Förderer der Künste.

Die drei weiteren Reliefs erinnern an die Gründung des Pädagogiums in Putbus, die Teilnahme des Fürsten an der Völkerschlacht bei Leipzig sowie die Erhebung Wilhelm Maltes I. in den Fürstenstand. Das Original des Sockels aus Marmor befindet sich im Schlosspark Putbus.

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Text: A. H.

Das Exponat bezieht sich auf:

Vorpommern bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern - Jagdschloss Granitz

Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern - Jagdschloss Granitz

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