SONDERAUSSTELLUNG, RAUM 4 – 75 Jahre Kriegsende in Mecklenburg

Die Rostocker Heinkel Flugzeugwerke entwickelten unter der Leitung des Ingenieurs Hans Joachim Pabst von Ohain in ihrer Forschungsabteilung bis 1945 Spitzentechnologien für den militärischen Einsatz. Nach dem Kriegsende wird dieses Potenzial mit den führenden Köpfen in die USA und die UdSSR ausgelagert. Die gesamte Rüstungsindustrie muss demontiert werden. Die damit erwerbslosen Arbeiter des Flugzeugkonzerns erhalten in Rostock eine neue Aufgabe durch den Aufbau von Großwerften.

Modell Heinkel He 178 (Turbostrahlflugzeug)

Ernst Heinkel Flugzeugwerke A.G., Rostock 1939, Maßstab 1:5, Spannweite: 160 cm

Die He 178 ist das erste Flugzeug der Welt mit einem Turbinen-Luftstrahltriebwerk. Der Erstflug erfolgt am 27. August 1939 in Rostock. Das Versuchsflugzeug hat einen in Schalenbauweise aus Duralumin gefertigten Rumpf und ist ein Schulterdecker mit Einziehfahrwerk. Die Tragflächen bestehen aus Holz, geschützt durch eine Asbestbeschichtung. Unter Leitung von Hans von Ohain wird das Triebwerk HeS 3 konstruiert.

Die beiden Versuchsflugzeuge gehen während des Zweiten Weltkrieges verloren.
Die „Ernst Heinkel Flugzeugwerke“, gegründet 1922 in Rostock-Warnemünde, gehören zu den bedeutendsten Flugzeugwerken Deutschlands. Sie bestehen bis Mai 1945.

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Text: K. Mö.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

phanTECHNIKUM

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Zum Festplatz 3
23966 Wismar

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