Modell Kröpeliner Tor um 1850

Holz

Modellbau: BQG Neptun Rostock, 2006 (nach Plänen von A. F. Lorenz)
Maßstab 1:100 / Breite: 67 cm / Höhe: 60 cm / Tiefe: 35 cm

Die Schutz- und Bewachungsfunktion der Stadtmauern und Stadttore entfiel mit der Erweiterung der urbanen Bebauung über diese Grenzen hinaus. Fortan hatten die Tore nur noch Schmuckfunktion oder dienten als Abstellräume. Das Kröpeliner Tor in Rostock erhielt einen ungewöhnlich üppigen seitlichen Anbau im Geschmack des damals hochmodernen neogotischen Tudorstils. Dazu wurden bereits Teile der ursprünglich direkt an das Tor anschließenden Stadtmauer entfernt. Gleichzeitig wurde feldseitig das große Stadtwappen mit dem schreitenden Greif angebracht. Der Wehrumgang war vermutlich schon vorher baufällig und abgebrochen worden.

Die neogotischen Anbauten wurden 1945 als "ahistorisch" wieder abgebrochen, aber die Stadtmauer wurde nicht im Zuge dessen erneut herangeführt.

Text: W. Ka.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Geschichtswerkstatt Rostock e.V.

Geschichtswerkstatt Rostock e.V.

Kröpeliner Tor
18055 Rostock


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