Luntenstock

Eisen und Holz, 18. Jh.,
Länge: 124 cm

Leihgabe: Kulturhistorisches Museum Rostock

Dieses Hilfsgerät diente dem Zünden der Kanonen. Die Lunte aus einem Faden, der zum Glimmen gebracht wurde, musste auf den eisernen Spitzen des Stocks befestigt werden. In der Kanone befand sich oben ein Zündloch, das mit Zündkraut gefüllt war. Das musste entflammt oder zum Glimmen gebracht werden. Durch diese Verbindung führte der Weg des Feuers zum Schwarzpulver in der Kanone, das die eigentliche Treibladung für die Kugel darstellte. Die ganze Prozedur war sehr zeitraubend, umständlich und sehr gefährlich, da verstreutes Schwarzpulver schnell zu einer Explosion führen konnte. Deshalb erhielten die Kanoniere eine besondere Ausbildung – auch mit dem Luntenstock.

Text: W. Ka.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Geschichtswerkstatt Rostock e.V.

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Kröpeliner Tor
18055 Rostock


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