Serviettenringe

Silber mit Bernstein, Ribnitz um 1935, Durchmesser: 4 cm

Der Ribnitzer Goldschmied Walter Kramer entwickelt nach der Übernahme des elterlichen Handwerksbetriebes 1932 den „Fischland-Schmuck“, eine gefällige Kombination von maritimen Formen aus Silber und Bernstein. Seine Entwürfe werden schnell beliebt. Der Betrieb beschäftigt 1947 über 80 Arbeitskräfte und fertigt die Produkte im Manufakturbetrieb. Walter Kramer wird in Ribnitz enteignet. Er geht nach Lübeck und baut einen neuen Betrieb in Travemünde auf.

Sein Fischlandschmuck wird ab 1948 durch einen volkseigenen Betrieb in Ribnitz weiter produziert. Aus rechtlichen Gründen wird dieser in Ribnitz gefertigte Schmuck später unter dem Namen Ostseeschmuck angeboten.

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Text: A. A.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten

Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten

Im Kloster 1-2
18311 Ribnitz-Damgarten

verwaltung@deutsches-bernsteinmuseum.de

www.deutsches-bernsteinmuseum.de