Ovalfibel

Silber und Bergkristall, Flessenow, 2. Hälfte 10. bis frühes 12. Jahrhundert, Länge: 5 cm

Fibeln dienen als Gewandschließen und Kleiderschmuck gleichzeitig. Darüber hinaus geben sie Auskunft über den sozialen Rang der Trägerin oder des Trägers. Das Stück ist ein weiterer Beleg für den fürstlichen Status der Burg Dobin am Nordrand des Schweriner Sees. Die feine Silberarbeit der Fassung und der geschliffene Bergkristall belegen ein hohes handwerkliches Können. Vermutlich handelt es sich um einen Import aus Skandinavien.

Text: W. Ka.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

Kastanienallee
19406 Groß Raden

gross-raden@archaeologie-mv.de

www.freilichtmuseum-gross-raden.de