Gesichtsvase mit Deckel

glasierter Ton, um 2000 v.Chr., Höhe: 19 cm (Nachbildung getönter Gips)

Die kleine Vase mit Vertikalhenkeln lässt auf der Vorderseite Verzierungen in Gestalt weiblicher Geschlechtsmerkmale erkennen. Der zipfelmützenartige Stülpdeckel ist mit einer markanten spitzen Nase, Augen und angedeuteten Ohren ausgestattet. Ein Mund fehlt. Möglicherweise handelt es sich um ein Ritualgefäß. Es gehört zum Fundkomplex Troia II bis V. Heinrich Schliemann fand viele Fundstücke ähnlicher Gestalt und nannte sie nach Athena, der Schutzgöttin Troias, „Eulenkopfvasen“.

Text: R. W.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Heinrich-Schliemann-Museum

Heinrich-Schliemann-Museum

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Heinrich-Schliemann-Museum aktuell

Modell von Schliemanns Villa "Iliou Melathron" in Athen

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