Helgoländer Haube

Leinen, Hiddensee,
um 1900,
Breite (entfaltet): 70 cm

Die Kopfbedeckung ist im 19. Jahrhundert ein wichtiger Teil der Kleidung. Während sich die Männer eine kleine Fischermütze mit Troddel aufsetzen, tragen die knöchellang gewandeten Frauen eine Helgoländer Haube. Der Kopfteil bekommt seine Form durch eingenähte Stäbchen. Daran anschließend fällt der Stoff locker auf die Schultern. Als Sonnen- und Windschutz in einem wird die Haube vor allem zur beliebten Kopfbedeckung bei der Arbeit. Diese Haube ist ein Geschenk von Meta Gau an das Museum.

Dank vieler Gemälde und Skizzen der Stralsunder Malerin Elisabeth Büchsel ist belegt, dass die Haube auch von jungen Mädchen bei vielen Gelegenheiten getragen wird.

Im 19. Jahrhundert spinnen und weben die Hiddenseer die Stoffe für ihre Kleidung selbst. Typisch sind dunkle Farben und einfaches, meist grobes Material.

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Text: J.L.

Das Exponat bezieht sich auf:

Vorpommern bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Heimatmuseum Hiddensee

Heimatmuseum Hiddensee

Kirchweg 1
18565 Kloster / Hiddensee


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