Handspulapparat aus dem Zeltkino

Hersteller: Carl-Zeiss-Jena,
um 1970, Höhe: 48 cm

Die Filme werden in offenen Spulen geliefert. Sie müssen zur Vorführung in Kassetten umgespult und anschließend wieder in ihre Ausgangsposition zurückgespult werden. Trotz vorhandener Technik mit einem Motor wird der Handspulapparat zum Rückspulen der Filmrollen lieber genutzt, da die Maschine langsamer ist. Befestigt an einem Tisch kann das Gerät dank der Zahnradübersetzung eine sehr hohe Geschwindigkeit erzielen. An den Urlaubsorten wird als transportable Kinotechnik der Tonkinokoffer Zeiss TK 35 eingesetzt. Die Zahl steht für die Filmbreite in Millimeter.

„Die Organisierung einer sinnvollen Urlaubsgestaltung ist immanenter Bestandteil der sozialistischen Bedürfnisbefriedigung.“ Mit diesem Argument bietet der FDGB den Urlaubern ein umfangreiches Sport- und Kulturprogramm an. Die Kosten trägt die Gewerkschaft. In den Hiddenseer Ferienheimen entstehen großzügige Kulturräume, in denen täglich Vorträge oder Tanzabende stattfinden. Zudem bietet der FDGB an fünf Tagen in der Woche an verschiedenen Orten auf der Insel Kinovorführungen an. 1963 entsteht das Zeltkino am Norderende in Vitte.

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Text: J.L.

Das Exponat bezieht sich auf:

Vorpommern bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Heimatmuseum Hiddensee

Heimatmuseum Hiddensee

Kirchweg 1
18565 Kloster / Hiddensee


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heimatmuseum-hiddensee.de