Walther Preik (geb. 1932), Fuchs

Bronze, 2006, Höhe: 63 cm

Das biblische Alte Testament erwähnt den Fuchs als Schädling im Weinberg oder in Verbindung mit „falschen“ Geistlichen ((Das Hohelied Salomos 2, 15 bzw. Ezechiel 13, 14). Sagen deuten den Fuchs als Hexentier. Menschen können sich im Bündnis mit dem Teufel durch einen Fuchsgürtel angeblich in Fuchsgestalt verwandeln, um Schinken und Würste zu rauben. In Ernst Moritz Arndts (1769–1860) Sage „Trin Wulfen“ tritt die böse Wetterhexe als Füchsin auf.

Die Bronzeplastik des Warener Bildhauers Walther Preik vor der Burgküche von Penzlin spiegelt das Tier in einem besseren Licht. Inspiration waren hier eher die Tierepen von Johann Christoph Gottsched und Johann Wolfgang Goethes „Reineke Fuchs“. Preiks Plastiken sind Teil einer Ausstellungsstation mit dem Titel „Hexenverwandlungstiere im Volksmund und im Bildhauerhandwerk“.

Text: A. R.

Das Exponat bezieht sich auf:

Mecklenburg bis 1945

Das Originalexponat finden Sie hier:

Burg Penzlin. Museum für Alltagsmagie und Hexenverfolgung in Mecklenburg

Burg Penzlin. Museum für Alltagsmagie und Hexenverfolgung in Mecklenburg

17217 Penzlin

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