Mecklenburg: Im Spiegel der Zeit
Aufhebung des selbständigen Stifts Ratzeburg 1648 und Anschluss an Mecklenburg-Güstrow
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hansestadt, 1648 bis 1903 mit dem Amt Neukloster schwedischer Besitz
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Schwerin für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt mit dem Vorsitz der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hansestadt, gemeinsamer Besitz der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Güstrow
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Güstrow für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt mit dem Vorsitz der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Informationen zum Ort
Fürstentum Ratzeburg mit der Domhalbinsel der Stadt Ratzeburg ist Exklave von Mecklenburg-Strelitz
Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin
Hafenstadt, 1648 bis 1903 mit dem Amt Neukloster schwedischer Besitz
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Schwerin für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Malchin
Vorderstadt mit dem Vorsitz der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen
Hafenstadt, größte Landstadt und im Besitz des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin
Veranstaltungsort in Mecklenburg-Güstrow für den gemeinsamen mecklenburgischen ständischen Landtag im Wechsel mit Sternberg
Vorderstadt mit dem Vorsitz der Landstädte in Mecklenburg-Schwerin und teilnahmeberechtigt an den ständischen Landtagen, größte Stadt in Mecklenburg-Strelitz
ab 1733 Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz
Informationen zum Ort
kreisfreie Landeshauptstadt 1945 bis 1952, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt
kreisfreie Hafen- und Werftstadt
kreisfreie Hafen-, Werft- und Universitätsstadt, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt, größte Stadt in Mecklenburg und den drei Nordbezirken
kreisfreie Stadt, ab 1952 Bezirks(haupt)stadt
kreisfreie Hafen- und Werftstadt
kreisfreie Universitätsstadt
Informationen zum Ort
ab 1990 kreisfreie Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern
ab 1990 kreisfreie Hafen- und Universitätsstadt
Informationen zum Ort

Slawische Besiedlung (1000)

Die slawischen Volksgruppen oder Stämme leben in kleineren Dorfgemeinschaften seit etwa 500 in Lebensräumen ohne klar definierte Grenzen in der Nachbarschaft von Fluchtburgen. In ihrem letzten unabhängigen Stadium des 12. Jahrhunderts gründen sie entlang der Ostseeküste auch frühstädtische Handelssiedlungen. Ihre Namen sind lautschriftlich durch die christlichen Einwanderer in verschiedenen Varianten überliefert.

Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow

Mit der „Zweiten mecklenburgischen Hauptlandesteilung“ 1621 entstehen Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow. Beide Regenten tragen den Titel „Herzog zu Mecklenburg“. Justiz und Kirche werden gemeinsam verwaltet. Herzöge, Ritterschaft, die Stadt Rostock und die Vorderstädte Parchim und Neubrandenburg bilden die „Landständische Union“. Wismar, Poel und das Amt Neukloster werden 1648 schwedisch.

(Groß)Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz

Mit der „dritten mecklenburgischen Hauptlandesteilung“ 1701 wird Mecklenburg-Schwerin erheblich vergrößert und Mecklenburg-Strelitz erhält das Ratzeburger Land um Schönberg. Neustrelitz entsteht als planmäßig angelegte neue Hauptstadt. Die „Landständische Union“ bleibt bestehen und beschließt 1755 den „Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich“. Die schwedischen Gebiete um Wismar werden 1803 faktisch wieder mecklenburgisch.

Mecklenburg-Vorpommern, Mecklenburg und die Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird das Land Mecklenburg-Vorpommern gebildet (ab 1947 nur noch Mecklenburg) mit 20 Kreisen und fünf kreisfreien Städten. 1952 entstehen in der DDR der von maritimer Industrie und Tourismus geprägte Bezirk Rostock an der Ostseeküste und die Agrar-Bezirke Schwerin und Neubrandenburg mit 29 Landkreisen. Hinzugekommen sind die brandenburgischen Kreise Perleberg, Templin und Prenzlau.

Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird 1990 Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland mit der Landeshauptstadt Schwerin als Sitz des Parlaments und der Regierung. Die drei brandenburgischen Kreise gehen an das Land Brandenburg. Nach mehreren Kreisgebietsreformen entstehen 2012 sechs Landkreise und die beiden kreisfreien Städte Rostock und Schwerin.