Parzellenkennzeichen „Dabrunz“

Bodenreform 1945, Länge 50 cm

In der Bodenreform ab 1945 werden landwirtschaftliche Nutzflächen der Gutsbesitzer enteignet und neu aufgeteilt. Das sind Ackerland, Wiesen und Weiden, Waldstücke oder Fischteiche. Nach der Vermessung entstehen Parzellen, die im Losverfahren an die neuen Nutzer übertragen werden. Dokumentiert wird das auf „Bodenreform-Urkunden“, die als Eigentumsnachweis dienen. Die Parzellen erhalten vorrangig landlose bzw. landarme Bauern und neu angesiedelte Flüchtlingsfamilien, wie in diesem Fall Familie Walter Dabrunz aus Stolp/Pommern, die es nach Groß Flöte bei Wismar verschlagen hat.

Text: F. H.

Das Originalexponat finden Sie hier:

Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg

Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg

Rambower Weg
23972 Dorf Mecklenburg

agrarmuseum@nordwestmecklenburg.de

www.nordwestmecklenburg.de
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SONDERAUSSTELLUNG

Kriegsende in Mecklenburg
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